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Berlin, Deutschland

Dickes B an der Spree

Nach einem Kurztrip in diese Stadt werdet ihr euch sicher sein: "Ich bin ein Berliner". Keine andere Stadt Deutschlands verknüpft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft so geschmeidig wie diese: Deutsche Geschichte ist in den Sehenswürdigkeiten permanent präsent; die außergewöhnlichsten und individuellsten Menschen laufen euch dort über den Weg und der Alltag eines zwar bereits vereinten, aber noch verbesserungsfähigen Deutschlands beherrscht so manch ein Gespräch in den Straßen. Berlin wird euch einen Regenbogen an Möglichkeiten, Visionen und Impressionen bieten.

Wochenende Berlin

10 Gründe, warum ihr euer Haupt vor der Hauptstadt verneigen solltet:

1. Flughafen – Innenstadt: Flughafenbau zu Berlin

Zwar dauert der Flughafenbau in Berlin bekanntermaßen etwas länger, der Transfer Flughafen-City geht dafür umso fixer. Vom Flughafen Schönefeld bringt euch der Zug für nur 3-6 € in 26 min ins Zentrum. Der Flughafen Tegel liegt auf der anderen Seite Berlins. Von hier kutschiert euch ein Bus für 2-4 € in die Innenstadt.

 

2. Ausgehen: Schwingt das Tanzbein

Wer was erleben will, den zieht es nach „Bärlin - denn hier steppt der Bär“. Der wohl bekannteste Club der Welt hat hier sein Zuhause: Berghain. Zu jeder Tages- und Nachtzeit warten musikhungrige Zappelphilipps vor der Tür und betteln um Einlass. Ob ihr euer Wochenende wirklich mit Warten verbringen wollt, müsst ihr entscheiden. Doch gerade die elektronische Szene hat so viel mehr zu bieten. Streicht das Berghain von eurer Bucketlist und ersetzt es durch: Watergate, Wilde Renate und Ritter Butzke.

3. Ausblick: Das Erwachen der Macht

Manch ein Tourist mag sich fragen, warum Berlin so viele Künstler anzieht. Ein Einheimischer wird darauf antworten, weil der Berliner noch aus Trümmern und Schutt etwas Neues und Künstlerisches kreiert. Eben dies geschah mit dem Teufelsberg, einem Trümmerberg im Westen Berlins. Von hier aus habt ihr einen galaktischen Ausblick: Zum einen auf ein ehemaliges amerikanisches Abhörgebäude des Kalten Krieges, was dem dollsten Sci-Fi- Film entsprungen zu sein scheint, zum anderen über das Naturschutzgebiet Grunewald.

 

4. Fortbewegung in der Stadt: Ein Obolus für den Fährmann

Berlin hat ein ausgetüfteltes U- und S-Bahnnetz, das euch zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht. Tagestickets für nur 7 € (gültig immer bis 3 Uhr nachts im AB Bereich) bekommt ihr an allen Haltestellen. Im Sommer steigt der Berliner gerne auf die Fähre um (ca. 4 €), so dass ihm das Schaukeln des Wassers ein wenig Entspannung zwischen seine stressvollen Termine bringt.

5. Kulinarische Besonderheiten: Oh Köfte, mein!

Was in Berlin definitiv zum Gaumenprogramm gehört: Köfte. Diese deftig gewürzten türkischen Hackfleischbällchen retten euch über jeden Kater hinweg. Unser Geheimtipp sind die Köfte am Kottbusser Damm 80 bei Gel Gör Inegöl. Das Veggie-Herz wird im ersten Clean-Eating Restaurant Berlins höher schlagen: the bowl. Hier bekommt ihr 100 % zuckerfreies, glutenfreies und tierproduktfreies Essen. Obwohl das Essen frei ist von so manchem, ist es nicht frei von unvergesslichem Geschmack. Ein super Laden!

 

6. Sehenswürdigkeiten: Das wird euch eine Lektion sein!

Natürlich ist ganz Berlin eine Sehenswürdigkeit. Lektion Nr. 1 für Berlin-Neulinge sind das Bundeskanzleramt, Checkpoint Charlie, das Brandenburger Tor und das Holocaust-Mahnmal. Wollt ihr noch mehr Lektionen? Die findet ihr hier: Lektion Berlin A-Z.

7. Rätselhaft: Spät, später, Späti

Ein wahrer Berliner weiß am Ende dieses Wochenendes was ein Späti ist, hat eben diesen betreten und sich dort auch noch ein Wegbier/Fußpils gekauft. Egal, ob ihr in Kreuzberg oder Charlottenburg unterwegs seid, in jedem "Kietz" werdet ihr einen Späti eures Vertrauens finden.

 

8. Erschließen der Stadt: Hoher Puls

Berlin zu erschließen ist eine große Kunst und Herausforderung zugleich. Jedes "Kietz" hat seine eigenen Besonderheiten, Leckereien und Geheimnisse. Wenn ihr es schaffen würdet, das pulsierende Berlin in nur einem Wochenende zu erkunden, wäret ihr den meisten Berlinern weit voraus. Challenge accepted? Dann bedient euch der Hop-on-Hop-off-Busse. Die roten Riesen versprechen euch für 19 € am Tag einen Schnupperkurs Berlin.

 

9. Dos & Don'ts: Wer hat an der Uhr gedreht?

Wenn ihr größeren Rummel lieber meiden wollt, weil euch das Kuscheln und Füßeln mit den Leuten in der vollen Straßenbahn bereits gereicht hat, dann solltet ihr den „Alex“anderplatz von eurer Besichtigungsliste streichen. Das einzig spannende hier ist die Urania-Weltzeituhr. Von ihr könnt ihr euch aber auch ganz gemütlich beim kuscheligen Bahnfahren ein Bild im Internet anschauen.

10. Tipps fürs Wochenende: Kaffeeklatsch

Es ist Sonntag und ihr seid noch etwas verpennt, wollt den Tag trotzdem in vollen Zügen nutzen. Dann plant einen Ausflug in Berlins Nikolaiviertel - das älteste Viertel der Stadt. Hier erwartet euch urige Altstadtatmosphäre, angereichert mit dem Duft von Kaffee & Kuchen, der durch die Straßen zieht. Nach einem Kaffee solltet ihr der Nikolaikirche einen Besuch abstatten. Sie ist die älteste Kirche Berlins und hat eine 800-jährige Geschichte zu erzählen.

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