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London, Großbritannien

Die Queen aller Städtereisen

Oh my dear, was machen wir nur an einem Wochenende in der faszinierendsten und größten Metropole Europas? Die britische Hauptstadt an der Themse bietet so viel Sightseeing, Shopping, Kultur, Events und gastronomisches Angebot, dass ihr nach jedem Besuch das Gefühl habt, schnell wiederkommen zu müssen.

Wochenende London

10 Dinge, die ihr über einen Wochenend-Trip nach London wissen solltet:

1. Flughafen – Innenstadt

Die Flughäfen London City (Transferzeit 20 Minuten), Gatwick (30 Minuten), Heathrow (45 Minuten), Stansted (45 Minuten) und Luton (45 Minuten) sind gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Am besten schaut ihr hier nach, wie ihr gut & günstig zu eurem Hotel kommt. Die Ticketpreise variieren zwischen ein paar Pfund und bis zu 40 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Eine Vorab-Buchung der Tickets oder der Kauf einer Oyster Card (s.u.) kann empfehlenswert sein.

 

2. Erschließen der Stadt: Der erste Eindruck zählt

Um London beim ersten Besuch zu begreifen, empfiehlt sich ein circa zweistündiger Spaziergang durch das Herz der Stadt, das Regierungsviertel und Westminster. Am besten beginnt ihr an der Westminster Abbey, umrundet den St. James Park in Richtung Trafalgar Square und lauft weiter zum berühmten Buckingham Palace. Entlang dieser Strecke seht ihr unter anderem den Big Ben, 10 Downing Street, die Horse Guards Parade und den St. James’s Palast.

3. Sehenswürdigkeiten: Rechtzeitig beim Wachwechsel

Die Wachwechsel am Buckingham Palace und bei der Horse Guards Parade sind sehenswerte Zeremonien, die tägliche Tausende von Besuchern anziehen. Daher empfiehlt es sich, am Buckingham Palace eine Stunde zuvor und bei den Horse Guards mindestens 15 Minuten vorher da zu sein. Hinweis: Während der Wachwechsel an den Horse Guards täglich stattfindet, ist er am Buckingham Palace in den Wintermonaten nur jeden zweiten Tag zu bestaunen.

4. Ausblick: Over the top!

Die beste Aussicht Europas genießt ihr ohne Zweifel vom 310 m hohen Wolkenkratzer „The Shard“. Der Aufstieg zum 72. Stock ist mit knapp 26 Pfund zwar recht happig, allerdings werdet ihr mit einem atemberaubendem Rundumblick belohnt. Die Tickets bucht ihr besser vorher online. Nicht ganz so weit oben, dafür aber umso geschichtsträchtiger, lässt sich das städtische Treiben für 8 Pfund von der Tower Bridge beobachten. Oder ihr wählt eine vertikale Rundfahrt mit dem Superriesenrad London Eye.

5. Fortbewegung in der Stadt: Stressfrei unterwegs mit der Oyster Card

Mit der Visitor Oyster Card nutzt ihr in London die öffentlichen Verkehrsmittel vergleichsweise stressfrei. Auch die Fahrten zu den Flughäfen Gatwick und Heathrow werden mit der Oyster Card abgedeckt. Für 1-2 Tage sollten 20 Pfund ausreichen, ab 3-4 Tage sind ca. 30 Pfund einzukalkulieren. Dazu bietet die Oyster Card viele weitere Vorteile.

Tipp: Wer nur für kurze Zeit in London ist und trotzdem viel von der Stadt sehen möchte, sollte sich den Turbopass genauer anschauen. Dieser beinhaltet nicht nur die Oyster Card für den Nahverkehr, sondern auch freien Eintritt in die beliebtesten Museen, Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Das Wichtigste ist jedoch (gerade am Wochenende), dass dieser Pass euch an einigen Orten das lange Anstehen erspart.

 

6. Kulinarische Besonderheiten: No more fish and chips

Wer nur nach London fährt, um Fish und Chips zu essen, bedient nicht nur das Klischee, sondern hat auch echt etwas verpasst. Typisch für London ist seine Vielfalt an asiatischen Küchen, neben den üblichen europäischen, wie z. B. Chinesisch, Japanisch, Vietnamesisch, Thai, Pakistanisch und Indisch. Ihr werdet die köstliche Qual der Wahl haben. Wenn ihr besondere Fans der Würze Indiens seid, solltet ihr einen Trip nach Chiswick unternehmen, denn hier findet ihr die besten indischen Restaurants. Und nach dem Mittagessen heißt es: Tea Time. Der Brite liebt seine Tea Time und serviert den schwarzen Afternoon Tea mit Milch, Scones, Cream und Marmelade.

 

7. Rätselhaft: Ein echter Londoner hat am Ende seines Wochenendes mit “dem Hut” gesprochen

Harry Potter Fans aufgepasst! Seit 2012 könnt ihr hinter die Kulissen der Magie schauen. Eine Tour durch die Harry Potter Studios im 20 Meilen nördlich von London gelegenen Leavesden bekommt ihr ab 37 Pfund. Und wolltet ihr nicht schon immer wissen, ob ihr zu Gryffindor oder Slytherin gehört? Tipp: Bucht so früh wie möglich – insbesondere an den Wochenenden sind die Touren sehr beliebt. Infos und Tickets gibt es hier.

 

8. Tipps fürs Wochenende: Shopping auch am Sonntag

London ist bekanntlich ein wahres Shopping-Mekka. Für Wochenendreisende umso besser, dass Harrods, Selfridges, Marks & Spencer sowie viele kleine Geschäfte ihre Pforten auch am Sonntag öffnen. Dann allerdings „nur“ für sechs Stunden, meist von 11 Uhr bis 17 Uhr. Hinweis: Für eine richtige Shoppingtour solltet ihr mehr als nur ein Handgepäckstück buchen. Das Nachbuchen eines Gepäckstücks am Flughafen wird oft viel teurer.

 

9. Dos & Don’ts: Goldene Hosentaschen

Bewahrt eure Heiligtümer (Geldbeutel, Schlüssel, Handy) während eures Kurztrips in London niemals in der Hosentasche auf. “Pick-Pockets”/Taschenräuber sind in London so weit verbreitet wie fast nirgendwo anders. Natürlich sehen Brustbeutel doof aus, aber sie sind hier wirklich angebracht, wenn euch eure Dinge wertvoll sind und ihr sie noch etwas behalten wollt.

 

10. Ausgehen: Und nachts?

Wenn wir uns schon festlegen müssen, dann nehmen wir die Cocktails in Soho! In diesem alternativen und lebendigen Stadtteil gibt es eine große Dichte an Kneipen und Bars. Und das Pub-Crawling gehört nun mal zum Pflichtprogramm.

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