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Madrid, Spanien

Royal, alternativ, international

Die Hauptstadt Madrid liegt im Mittelpunkt Spaniens und zählt zu den größten und wichtigsten Städten des Königsreichs. Neben einer atemberaubenden Architektur, attraktiv gestalteten Grünflächen und einem abwechslungsreichen Nachtleben werdet ihr die besten Tapas in den urigsten Bars genießen und spanisches Temperament hautnah erleben. Wer Sommer, Sonne und buntes Treiben liebt, der ist hier genau richtig! Auch zu jeder Jahreszeit. Denn Madrid kann noch mehr: Kultur und Geschichte sind wichtige Charakteristika dieser tollen Stadt. Die Madrileños besitzen das größte und bedeutendste Museum der Welt: das Museo Nacional del Prado.

Wochenende Madrid

10 Gründe, warum die Sonne / Sol in Madrid heller scheint:

1. Flughafen - Innenstadt: unterirdisch

Vom Flughafen aus könnt ihr die Metro (rosafarbene Nr. 8) nehmen. Vom Terminal D fährt auch die Cercanias (hört sich viel schöner an als U-Bahn, oder?). Mit ihr landet ihr unterirdisch direkt im ZentrumSol und Atocha sind die zentralen Haltestellen. Das Metronetz ist unkompliziert und gut verständlich. Holt euch am besten gleich am Flughafen ein 3-Tagesticket (18,40 €) für die Metro. Damit könnt ihr so oft fahren, wie ihr wollt – es lohnt sich!

 

2. Ausgehen: schlaflos in Madrid

Madrid schläft nie! Die wahren Madrileños sind in Clubs eher seltener anzutreffen. Wer authentisches Flair haben will, geht raus. Ob im Park, in Tapas-Bars oder auf kleineren Plätzen: Überall wird die Gitarre rausgeholt, gequatscht und getrunken – und das erst ab 23 Uhr. Wer doch lieber ein Dach über dem Kopf haben möchte, setzt sich in eines der 100 Montaditos – eine spanische Gastronomie-Kette, die an beinahe jeder Ecke zu finden ist. Bocadillos, cerveza und sangria gibt’s hier für einen Euro.

3. Kulinarische Besonderheiten: tapa loca

Die Alternativeren unter euch fahren nach Anton Martin oder Tribunal. Hier gibt es tolle Boutiquen, die mittags und abends geöffnet haben (Achtung: Denkt an die Siesta. Ab 13.30 gehen die Rollos runter, auch wenn ihr noch im Laden steht. Die Mittagsruhe ist den Spaniern heilig), Markthallen, Cafés, Theateraufführungen und vor allem richtige Tapas-Bars. Von calamares, albondigas bis patatas bravas gibt es hier alles Typische aus ganz Spanien. Die Spanier lieben ihre Tapas, und mit diesen kleinen Häppchen könnt ihr euch durch die aufregende Küche Spaniens futtern. Anton Martin bietet wohl das meiste Flair, was vor allem den alternativen Kunstwerken an den Hauswänden und in den Cafés der Calle de Santa Isabel zu verdanken ist. Jung und Alt findet sich in der Bar Benteveo ein - ein kleiner Betrieb mit tollen kulinarischen Köstlichkeiten; einfach, aber oho!

 

4. Erschließen der Stadt: Madrids Stern

Eine Orientierung in Madrid zu finden, ist keine Herausforderung. Wer bei Sol startet, merkt schnell, dass alle Straßen von dort aus sternförmig in jede Himmelsrichtung gehen und auf einem Platz ankommen. Sol liegt fast am tiefsten Punkt der Stadt – dann geht’s meist bergauf. Von Sol aus erreicht ihr die Gran Via – eine, was die Architektur betrifft, beinahe viktorianisch geprägte Einkaufsstraße, die durch den lebhaften Verkehr an London oder New York erinnert. Wer der Straße folgt, erreicht die Plaza de Espana und kommt von da aus zu einem der imposantesten Königspaläste Europas: zum Palacio Real.

 

5. Sehenswürdigkeiten: alle Jubeljahre

An diesem Wochenende gibt es für euch ein Muss: Betretet die Kathedrale Santa Maria de la Almudena! In einer Bauzeit von über 100 Jahren haben sich hier sechs Architekten in verschiedenen Stilrichtungen verwirklicht, was die Kirche so besonders und einzigartig macht. Auch Madrids Oper ist nicht von schlechten Eltern, und am Plaza Mayor gibt es in Sommernächten kostenlose Openair- bzw. Spontankonzerte.

Wem die Stadt nach zwei Tagen etwas zu hektisch geworden ist, sollte unbedingt den Parque del Retiro besuchen. Hier findet ihr ein ganz besonderes Element: Wasser. Die ganze Stadt dürstet im Sommer nach Feuchtigkeit. In den vielen kleinen Parks der Großstadt weht immer ein sanftes Lüftchen. Unter den großen Bäumen kann man sich in der Siesta für ein Nickerchen zurückziehen und danach die schönen Monumente des Parks bestaunen. Wer es noch etwas ruhiger mag, fährt mit der Metro zum Casa di Campo – eine riesige Grünfläche mit Pinien- und Olivenbäumen, einem kleinen See und kleinen Tavernen.

6. Fortbewegung in der Stadt: gut zu Fuß

Madrid ist hügelig, deswegen fahren die meisten Einheimischen mit E-Bikes oder nehmen die Metro. Geht zu Fuß, dann könnt ihr Madrid am besten entdecken! Tipps fürs Wochenende: Immer genug Wasser dabei haben und gemütliche Schuhe anziehen. Stöckelschuhe trägt hier eh niemand!

 

7. Rätselhaft: „Ein wahrer Madrileño …“

… ist ein Genießer. Er setzt sich gerne in eine Bar und bestellt sich eine Tapita. Doch was ein Touri nicht weiß, macht ihn nicht heiß! Probiert unbedingt die weltberühmten Empanadas. Sie kommen ursprünglich aus Lateinamerika, sind aber den Madrilenen ebenso heilig. Eine fabelhafte Auswahl gibt es im Moega.

 

8. Ausblick: Madrid von oben

Wem die Füße vom vielen Laufen schon schmerzen, sollte sich ein schönes Plätzchen suchen und einfach mal tief durchatmen. Wer am Plaza de Espana angelangt ist, erreicht den Templo de Debod – ein altägyptischer Tempel, der in Madrid wieder aufgebaut wurde. Dort habt ihr einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt, könnt euch auf einer schönen Blumenwiese niederlassen und bekommt schnell ein cerveza oder ein agua angeboten.

9. Dos & Don'ts: Schluss mit lustig

Spaß am Wochenende? – aber nicht im Freizeitpark im Casa di Campo! Abgesehen vom Preis sind die meisten Attraktionen gar nicht in Betrieb. Auch die Wartung liegt meistens schon etwas länger zurück. Da wird man doch schnell wieder zum spießigen Deutschen und fühlt sich mit einer TÜV-Plakette sicherer.

 

10. Tipps fürs Wochenende: Salud!

Um euer Wochenende in Madrid perfekt zu machen, solltet ihr euch unbedingt einen Abendspaziergang durch La Latina vornehmen. Sucht euch eine der schönen Bars in der Calle Cava Baja aus. Hier trefft ihr schnell auf Einheimische. Die Madrileños sind gastfreundlich und freuen sich über jeden Touristen, der sich traut seine Spanischbrocken anzuwenden. Das kann ein langer Abend werden … Salud! Wer sich die umfangreiche Ausstellungen im Prado anschauen möchte, muss sich auf lange Wartezeiten gefasst machen. Kauft besser vorher ein Ticket im Internet – oder besser noch: Besucht das Museum am Abend und spart das Eintrittsgeld. Mehr Informationen bekommst du hier.

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