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Paris, Frankreich

Oui, oui, mon amour!

Ein Wochenende in Paris - ma chérie!

Die Hauptstadt Frankreichs ist eines der beliebtesten Reiseziele weltweit. Alle lieben Paris – und passend dazu wird die Stadt auch als „Stadt der Liebe“ bezeichnet. Die Weltmetropole an der Seine bietet aber mehr als nur ein bisschen Romantik: Das volle Programm an Kunst, Kultur, Geschichte, Mode und Lifestyle sorgt für ein buntes, bewegtes Wochenende. Paris ist elegant wie Coco Chanel, charmant wie Serge Gainsbourg und sinnlich wie die französische Sprache selbst. Ein Ort, der alle Facetten des Genießens bei euch zum Leben erwecken wird.

Wochenende Paris

Kulturelles, aufregendes, wildes oder romantisches Wochenende in Paris geplant? Folgende 10 Punkte helfen euch dabei:

1. Verbindung Flughafen – Innenstadt

Paris ist einmalig, aber Flughäfen gibt’s gleich drei: Charles de Gaulle, Orly oder Beauvais? Vom Charles de Gaulle nehmt ihr am besten den Regionalzug RER B. Für 10 € seid ihr dann in einer halben Stunde im Stadtzentrum, wo ihr in die Metro umsteigen könnt. Von Orly aus ist es noch einfacher: Die Tramlinie 7 fährt für 1,90 € an die Metrostation Villejuif - Louis Aragon. Es ist alles gut ausgeschildert, was die ganze Reise sehr vereinfacht. Auch wenn ihr kein Französisch sprecht: Englische Untertitel und Bilder helfen euch. Und ein bisschen Körpersprache kann in der Stadt der Liebe auch nicht verkehrt sein.

Von Beauvais aus ist es am einfachsten, da gibt es nämlich nur eine Möglichkeit: den Airport-Bus. Ein Ticket kostet 17 € (oder 15,90 € direkt online hier), allerdings seid ihr ca. 80 km vom Stadtzentrum entfernt. Lehnt euch zurück und genießt die Fahrt, denn sie dauert eine gute Stunde – aber hey, ihr seid quasi in Paris!

2. Fortbewegung in der Stadt: „Paris Visite“ für einen Besuch in Paris

Natürlich gibt’s auch in Paris eine super Lösung für Wochenend-Besucher: die „Paris Visite“ Karte. Das ist ein universeller Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel – sogar die Montmartre-Seilbahn! Es gibt die Karte für die Zonen 1-3 (ab 12 €) oder 1-5 (ab 25 €, schließt sogar die Flughäfen Charles de Gaulle und Orly mit ein) und sie gilt bis zu fünf Tagen. Passt es ganz einfach der Dauer eures Aufenthaltes an, denn es lohnt sich auf jeden Fall, besonders wenn ihr jeden Tag unterwegs seid und viel von Paris sehen wollt. Und ein extra Leckerbissen: Mit der Karte gibt’s auch Rabatt in einigen Museen und Sightseeing-Attraktionen.

 

3. Erschließen der Stadt: Aux Champs-Élysées

Bereits während der ersten Orientierungsphase und dem anfänglichen ziellosen Bummeln in dieser bezaubernden Stadt werdet ihr vielen Sehenswürdigkeiten „über den Weg laufen“. Zückt eure To-Do- Liste oder, wie der Franzose sagt, die „liste de choses à faire“ - und los geht’s. Am besten fangt ihr am Arc de Triomphe an und lauft dann über die prestigeträchtigste Avenue der Stadt: die Champs-Élysées. Vorbei an luxuriösen Designerläden und noblen Restaurants flaniert ihr in Richtung Place de la Concorde, wo euch der Luxor-Obelisk und das Riesenrad Grand Roue de Paris erwarten. Weiter geht’s durch den wunderschönen Tuileriengarten zum weltberühmten Louvre Kunstmuseum mit seiner Glaspyramide im Innenhof. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zur Gotik-Kathedrale Notre-Dame.

 

4. Sehenswürdigkeiten: das weltbekannte Wahrzeichen Eiffelturm

Ja, wenn ihr dann endlich vor dem Eiffelturm steht, fühlt ihr euch nicht nur klein, sondern auch so richtig in Paris angekommen. Da solltet ihr schnell eure Kamera zücken und einen Touri-Schnappschuss festhalten. Und danach empfiehlt es sich wirklich, den Turm zu erklimmen (keine Sorge, es gibt auch Aufzüge), denn die Sicht auf Paris vom Eiffelturm aus ist wirklich einzigartig – besonders, wenn ihr Glück habt und bei schönem Wetter den Sonnenuntergang erwischt. Aber aufgepasst: Erstens ist es auf der obersten Aussichtsplattform in 276 m Höhe ziemlich windig, und zweitens ist die Schlange unten immer alptraumhaft lang. Weitaus weniger anstehen müsst ihr, wenn ihr vorher eure Eintrittskarten online besorgt (17 € bis ganz nach oben).

 

5. Tipps fürs Wochenende: der Da-Vinci-Code

Wenn ihr dem Da-Vinci- Code auf die Spur kommen und das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa mit eigenen Augen sehen wollt, ist der Louvre ein Muss für euch. Kunstinteressierte werden ihn lieben, denn neben Da Vinci und einer Sammlung an Meisterwerken von berühmten Künstlern gibt es stets wechselnde Ausstellungen mit weltbekannten Skulpturen und Gemälden. Bei so viel Weltklasse ist es kein Wunder, dass grundsätzlich immer unheimlich viele Leute anstehen. Der Geheimtipp lautet auch hier: Tickets online kaufen! Selbst die offizielle Webseite empfiehlt das (17 €). Und die Mona Lisa lächelt euch auch sonntags an, also warum nicht den Sonntagvormittag ganz entspannt mit ihr verbringen?

 

6. Geheimtipp: ist flauschig und miaut

Paris hat etwas, wovon es auf der Welt viel mehr geben sollte: ein Katzen-Café! Im Lokal Chat Mallow könnt ihr Kaffee, Tee und Milchshakes trinken oder ein wunderbares Eis essen und dabei Katzen streicheln und mit ihnen kuscheln. Ein ziemlich geniales Konzept, denn die schnurrenden Flauschkugeln sind der perfekte Ausgleich zum lauten und schnellen Stadtleben. Eine Reservierung ist obligatorisch!

 

7. Kulinarische Besonderheiten: Oh là là, macarons!

Lasst uns über die süßen Seiten von Paris sprechen: Macarons! Wenn ihr schon mal in Frankreich seid, müsst ihr die sündhaft leckeren französischen Doppelkekse einfach probiert haben. Außerdem sind sie ein tolles Mitbringsel für Freunde und die Familie. Die allerbeste Anlaufstelle hierfür ist die Nobel-Konditorei Ladurée. Die Süßigkeiten haben hier Tradition, die bis ins Jahr 1862 zurückgeht. Neben Macarons gibt es auch Pralinen, Bonbons, Marshmallows, Konfitüren und vieles mehr. Alles nicht ganz günstig, aber hier investiert ihr in Qualität, die ihr wirklich herausschmeckt.

8. Dos & Don'ts: Benehmen wie ein echter „Parisien“ (Pariser)

Warum spricht in einer Weltstadt keiner Englisch? Das werdet ihr euch in Paris wahrscheinlich ab und zu fragen. Nun, Franzosen sind sehr stolz auf ihr Land und ihre Sprache. Natürlich sprechen diese weltoffenen Menschen fast alle Englisch – sie wollen es nur nicht. Bei einem „Sorry“ wird keiner mit euch reden, aber bei „Excusez-moi“ steht euch plötzlich ein ganz anderer Mensch gegenüber. Es reicht, euch ein paar banale Vokabeln Französisch zu merken und euch Mühe zu geben, dann sind die Franzosen ganz hilfsbereit. Zum Pariser-Sein gehören auch noch zwei, drei ungeschriebene Benimm-Regeln. Z.B.: Auf Rolltreppen steht man immer rechts, links geht man vorbei. In Restaurants solltet ihr euch nicht einfach hinsetzen, sondern warten, bis ein Kellner euch einen Platz zuweist. Und „aufrunden“ ist in Paris auch fremd – den Preis bezahlt man ganz normal, das Trinkgeld lässt man dann auf dem Tisch liegen. Ihr werdet euch gleich viel weniger fremd fühlen, wenn ihr diese kleinen Dinge beachtet.

 

9. Shopping: französischer Chic à la Coco

Chanel, Dior, Hermès – die größten, edelsten und teuersten Modehäuser der Welt haben ihren Ursprung in Paris. Pariser sind wirklich so gut angezogen, dass man fast neidisch werden kann. Bérets, Foulards und Accessoires gehören zum Alltags-Chic. Dementsprechend ist auch das Shopping-Erlebnis in der Modemetropole: meistens teuer, aber stets hochwertig. Eine Top-Adresse ist z.B. das riesige Einkaufszentrum Les Halles oder natürlich die Galeries Lafayette. Hier haltet ihr am besten Ausschau nach „Soldes“, das ist der französische Sale, der immer ein paar Schnäppchen bereithält.

 

10. Ausgehen: Party à Paris

Bei eurem Kurzurlaub in Paris sollte auf jeden Fall eine Nacht zum Ausgehen dabei sein. Wenn die Nacht über Paris einbricht, bekommt die Stadt eine neue, prickelnde Atmosphäre. Alles leuchtet ganz romantisch und lädt im Sommer zu einem Drink am Ufer der Seine ein. Bei kühlerem Wetter sind die Viertel Bastille und Oberkampf die heißesten Adressen. Dort reihen sich die Bars nur so aneinander, und ihr werdet auf viele Einheimische genauso wie auf andere Paris-Besucher treffen. Und nach einer durchtanzten Nacht holt ihr euch dann ganz klassisch ein frisches, warmes Baguette beim nächsten Bäcker.

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