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Venedig, Italien

Romantische Stadt im Wasser

Kaum eine Stadt transportiert so ein emotionales Image wie die sagenumwobene Lagunenstadt Venedig: romantische Gondelfahrten, wilde Taubenscharen, geheimnisvolle Masken und ein Labyrinth aus engen Gässchen und unzähligen Brücken... Im Gegensatz zu anderen Städten erfüllt Venedig diese Erwartungen aber auch! Ihr werdet während eures Wochenendes in Venedig Gondolieri in gestreiften Oberteilen über den Canal Grande rudern sehen, werdet euch verirren, umkehren und über euch selber lachen, bevor ihr euch abends in einer kleinen Trattoria durch lokale Spezialitäten probiert und das beste Tiramisu eures Lebens genießt. Es ist schwer, sich nicht in Venedig zu verlieben. Eine absolut einmalige Städtereise!

Wochenende Venedig

10 Tipps für ein buntes Wochenende in der Lagunenstadt:

1. Verbindung Flughafen – Innenstadt

Der Flughafen Venedig-Tessera „Marco Polo“  liegt auf dem Festland ca. 8 km Luftlinie von Venedig entfernt. Ein super Transportmittel ist hier der ATVO-Bus. Für 8 € seid ihr in ca. 20 min an der Piazzale Roma, wo das echte Venedig beginnt. Tickets solltet ihr online buchen und ausdrucken, dann könnt ihr direkt einsteigen. Ein bisschen weiter weg liegt der Flughafen Treviso. Aber auch hier ist der Transport kein Problem. Der Barzi Bus bringt euch in 40 min nach Tronchetto, einen Bahnhof am Rande der Insel, wo ihr super Anschlussmöglichkeiten habt. Tickets kosten 11 € und ihr könnt sie auch ganz bequem online kaufen.

 

2. Fortbewegung in der Stadt: nichts für Landratten

Klar, Venedig ist autofrei. Stattdessen fahren Wasserbusse, die sogenannten Vaporetti, die von der ACTV betrieben werden. Eine Fahrt mit einem Vaporetto muss natürlich sein. Ganz günstig ist der Spaß aber nicht – ein einzelnes Ticket kostet 7,50 € (gibt’s am Automaten oder im Kiosk mit ACTV-Zeichen). Damit könnt ihr mit Pausen 75 min lang in eine Richtung fahren. Am besten kostet ihr das richtig aus, dreht eine große Runde um die Insel mit der Linie 4 und genießt den Ausblick. Zu Fuß seid ihr in Venedig nämlich eigentlich viel effizienter unterwegs. Tipp: Es gibt ziemlich viele Vaporetto-Linien, die auch sehr oft verkehren, von daher solltet ihr vorsichtshalber einen Linienplan in der Tasche haben.

 

3. Erschließen der Stadt: über sieben Brücken musst du geh’n

Venedig ist verwinkelt, geheimnisvoll und voller Sackgassen, – das macht die Stadt ja auch so spannend. Bei eurem ersten Spaziergang haltet ihr euch am besten an den Canal Grande, der sich s-förmig durch Venedigs Zentrum schlängelt. Anfangen könnt ihr an der Scalzi-Brücke gleich am Bahnhof Santa Lucia. Dann geht’s am Wasser entlang zur berühmten Rialto-Brücke. Dort lohnt es sich einen Abstecher in die Seitengassen zu machen. Hier werdet ihr viele kleine charmante Brücken und Kanäle finden – ein echter Entdeckungstrip, denn je nach Tageszeit werdet ihr kaum einer anderen Menschenseele begegnen und die Stadt ganz anders kennen lernen als die meisten Touristen. Tipp: Packt auf jeden Fall einen Stadtplan ein!

 

4. Sehenswürdigkeiten: kein Weg führt an Markus vorbei

Am anderen Ende des Canal Grande wartet Venedigs berühmtester Ort auf euch: der Markusplatz mit dem Markusdom, seinem Glockenturm und dem Dogenpalast. Erst einmal müsst ihr die Atmosphäre an diesem geschäftigen Ort aufsaugen – und ja, es gibt wirklich viele Tauben hier. Wenn ihr den Dom mit den prächtigen Kuppeln und den Mosaiken von innen sehen wollt, kostet euch das nur ein bisschen Zeit, denn der Eintritt ist umsonst. Aber Achtung: Filmen und Fotografieren ist verboten! Euch bleiben also nur die Erinnerungen.

 

5. Ausblick: wie der Glöckner vom Markusdom

Der Glockenturm des Markusdoms ist mit fast 100 m Höhe nicht nur eins der Wahrzeichen von Venedig, sondern auch der beste Aussichtspunkt. Ein langer Aufzug bringt euch bis ganz nach oben an die Glocke, wo ihr ein großartiges Panorama bewundern könnt: Der Markusplatz, die Lagune und die Kirche Santa Maria della Saluta sehen auf einmal ganz klein aus. Tipp: Ihr bezahlt vor Ort 8 € und müsst euch leider in die Schlange stellen, was manchmal nur 10, manchmal auch 30-40 min dauern kann. Darauf solltet ihr vorbereitet sein.

 

6. Kulinarische Besonderheiten: Spezialitäten aus der lokalen Lagune

Fisch und Meeresfrüchte direkt aus der eigenen Lagune – darauf ist man stolz in Venedig. Haltet euch fern von den Touristen-Lokalen auf den Hauptstraßen, die sind klassisch überteuert. In jeder Seitenstraße könnt ihr besser essen, z.B. in der Tavernetta San Maurizio. Hier gibt es viele lokale Gerichte und Antipasti wie das traditionelle venezianische Gericht „sarde in saor“ (marinierte Sardinen mit Rosinen und Pinienkernen). Der berühmteste Nachtisch der Region ist wohl das Tiramisu – das dürft ihr euch wirklich mal gönnen. Als Digestif noch ein guter Grappa, dann seid ihr gut gestärkt.

 

7. Rätselhaft: der Mythos der Masken

Keine Frage, die Venezianischen Masken machen einen großen Teil der Identität Venedigs aus. Wie aufregend, wenn euch auf einem kleinen Steg auf einmal ein maskierter Fremder gegenübersteht! Das passiert leider nur zu Karneval (meistens im Februar). Als Souvenir eignen sich die Masken jedoch das ganze Jahr lang. Aber Achtung: Nicht alle sind echt venezianisch, vor allem, wenn sie auffällig günstig sind. Ein totaler Masken-Insidertipp ist z.B. Blue Moon Venice. Mehr Venedig geht nicht!

 

8. Dos & Don’ts: Füttern verboten!

Ein echtes italienisches Eis („Gelato“) holen und noch mal über den Markusplatz schlendern? No, no! Auf dem Markusplatz sind Essen und Trinken verboten und werden geahndet, sofern ihr nicht in einem der überteuerten Cafés sitzt. Genauso verboten ist es, die Tauben zu füttern. Und passt auf mit Rucksäcken. Tragt eure Wertsachen tendenziell eher vorne. In den Touristenmengen ist ein unauffälliger Diebstahl schnell vollzogen.

 

9. Tipps fürs Wochenende: Herumgondeln, was sonst?

Für viele gehört eine Gondelfahrt zu einem perfekten Venedig-Kurztrip dazu. Die Stimmung auf dem Wasser ist schon einmalig, besonders wenn ihr mit so einer langen Gondel durch ganz enge Kanäle gefahren werdet und den Charme dieser Stadt aus einer ganz anderen Perspektive genießen könnt. Das kann romantisch, aber auch sehr abenteuerlich sein. 30-40 min Gondelfahrt kosten allerdings um die 70 €. Tipp: Es ist völlig legitim, euch einen Gondoliere zu suchen, der euch sympathisch erscheint. Italiener sind emotional und sentimental – Sympathie wird sich in der Qualität eurer Fahrt widerspiegeln!

 

10. Ausgehen: Un Bellini, per favore!

Wo ist eigentlich der Bellini erfunden worden? Richtig – in Venedig! Und zwar von Giuseppe Cipriani, dem Gründer von Harry’s Bar. Die Bar liegt ganz in der Nähe vom Markusplatz und ist heute immer noch im Besitz der Familie Cipriani. Eine echte Legende! Ganz stilgetreu und ein bisschen elegant angehaucht könnt ihr hier einen Original Bellini genießen, wie es ihn sonst nirgendwo gibt. Und wenn euch der süße Heißhunger packt: Die Vanille-Meringue- Torte ist fast genauso legendär wie die Drinks!

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